Steffen Kersken


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Presse

TV Interview zu den kreativen Projekten für den guten Zweck:
Hintergründe, der gute Zweck und welche Ziele damit verfolgt werden!

Kaneshka Musley, Dana Dammer, Steffen Kersken und Anja Katharina Baudeck (von links) gestalten den ersten Abend des neuen Formats. Foto: Dörte Fistl

Neues Format
Litfass-Talkabend im Grammatikoff

Rheinische Post - Dörte Fistle 31.Januar 2019

-Hier geht es online zum Artikel-

Duisburg Wissen Sie, was ein Schnapslängen-Slam ist? Ein Poetry Slam in der Länge eines Schnapses, in der Kürze liegt die Würze! Steffen Kersken hat mit @Litfass ein neues Format für einen Talkabend ins Leben gerufen.
Im Zentrum steht ein ausgewähltes Thema und ein prominenter Gast, der für einen guten Zweck oder eine Organisation Spenden-Geld sammelt. Eingebettet in eine Mischung von Live-Musik und kleinen Lesungen und eben auch dem Schnapslängen-Slam, bei dem Kersken und seine Gäste gegeneinander antreten. Das Publikum wird aktiv miteinbezogen und kann Impulse zum Thema geben und Fragen stellen. Die Moderation übernimmt Anja Katharina Baudeck, die Moderationserfahrung aus TV und Gala-Events mitbringt. Sie wird als das „hübsche Mädel anne Theke“ durch den Abend führen. Musikalische Begleitung liefert die Gruppe DAFton, die Sängerin Dana Dammer und der Songwriter und Gitarrist Kaneshka Musley.
Steffen Kersken sucht starke Partner, Sponsoren und Spender, die bereit sind, seine Projekte zu unterstützen. Sponsoren aus allen Branchen haben so die Möglichkeit, Produkt-Placement zu betreiben und darüber hinaus eine gemeinnützige Organisation zu unterstützen. Kontakt kann man aufnehmen unter www.steffenkersken.de.
Den Auftakt bildet das erste @Litfass am Freitag, 10. Mai, im Grammatikoff. Gast des Abends ist Detlef Steves, ein Niederrheiner mit großem Herz, der alle Gegensätzlichkeiten eines Niederrheiners in sich vereint. Thema wird sein: Veränderung, Identität, Heimat und Gefühle. Tickets können online und über Eventim bezogen werden. Fortsetzungen von @Litfass sollen an wechselnden Locations in Duisburg und Umgebung stattfinden.


Was bedeutet es Mensch zu sein? Brauchen wir den sechsten Manager mit Millionen Gehalt oder doch mehr Krankenschwestern, Dachdecker und ausbildende Lehrstellen? Was braucht unserer Gesellschaft wirklich und wie wollen wir miteinander umgehen, die Ellenbogen-Philosophie oder einen menschlichen Umgang?

<<Der Link zum TV-Interview>>

Das @Litfass! Team bei Radio Duisburg
Spenden-Aufruf für unsere kreativen Projekte!

Nachdenkliches.
Steffen Kersken packt das Leben zwischen zwei Buchdeckel

Julia Müller
27.02.2018 - 20:00 Uhr

Foto: Volker Herold
Immer in Bewegung, der Mann! Früher hat Steffen Kersken Handball gespielt, jetzt steckt er seinen Energie ins Schreiben. Dabei kommen neuerdings sehr dicke Bücher heraus: „Siehsse“? Foto: Volker Herold
Duisburg-Rheinhausen.   Der Rheinhauser Steffen Kersken ist Menschenbeobachter, leidenschaftlicher Schreiber und ironischer Weltverbesserer. Sein Buch „Siehsse“ ist da.
Steffen Kersken packt das Leben zwischen zwei Buchdeckel
Er hätte auch 1000 Seiten schreiben können. Locker! Vielleicht sogar doppelt so viele. Aber irgendwann wird so ein Buch unhandlich. Deshalb hat Steffen Kersken auf Seite 480 einen allerletzten Punkt gemacht. „Das war schon ein größeres Projekt diesmal“, sagt der Mann aus Rheinhausen-Oestrum über sein aktuelles Buch „Siehsse!“
Ein Jahr hat er daran geschrieben. In seiner Freizeit. Denn hauptberuflich ist der 38-Jährige Ergotherapeut in einer psychiatrischen Klinik in Meerbusch. Danach warten zwei kleine Kinder zuhause auf ihren Papa. Und, pardon, auch mit seiner Frau verbringt er natürlich gerne Zeit. Da bleibt eigentlich nicht viel Raum zum Schreiben. Umso sportlicher, in der kurzen Zeit einen solchen Wälzer hinzulegen. „Wieso?“, sagt der Hobby-Autor und zuckt gelassen mit den Schultern. Sportlich, das kann der Spross einer Handballer-Familie, der lange beim VfL Rheinhausen gespielt hat.
Reden kann er auch. Und wie! Sehr leidenschaftlich sogar, wenn es um die vielen Themen geht, die ihm am Herzen liegen. Wir hätten auch zwei Stunden sprechen können. Locker! Bestimmt sogar doppelt so lange. Aber irgendwann muss so ein Zeitungsartikel auch geschrieben werden und das ganze Buch von Steffen Kersken passt beim besten Willen nicht auf diese Seite. Nicht mal seine „kurze“ Zusammenfassung der wichtigsten Punkte, die auch schon bei imposanten sechs Din-A4-Blättern liegt. Aber wir können verraten, dass dieses „Siehsse“ eine ganz schön kuriose Geschichte ist. Denn man kann nicht so einfach beschreiben, worum es eigentlich geht.
Was will uns der Autor mit seinem Werk sagen? „Einen roten Faden gibt es nicht wirklich“, sagt Steffen Kersken, der die Inspiration für seine Bücher aus dem Leben und seiner Arbeit in der Psychiatrie schöpft. „Was bedeutet es, Mensch zu sein?“ Diese Kernfrage hat er vorne als Untertitel auf den Buchdeckel geschrieben. Gefolgt von „Was sind meine Bedürfnisse in einer Zeit voller Wandel und Leistungsdruck?“ Mit den Erwartungshaltungen der Menschen, dem Scheitern und Aufstehen, dem Suchen und Finden hat er sich auf den fast 500 Seiten beschäftigt.
Da er bei seiner therapeutischen Arbeit mit so vielen Menschen zu tun hat, die an den Anforderungen des Lebens und ihren eigenen Ansprüchen zerbrechen, hat das so locker klingende „Siehsse!“ zu Beginn etwas von einer Sozialstudie mit fließendem Übergang zur Gesellschaftskritik, Exkursen zu den weltpolitischen Veränderungen samt Flüchtlingsstrom, unerträglichen Stammtischparolen, politischen Entgleisungen und der Analyse des Dilemmas, dass der Einzelne immer weniger Verantwortung übernehmen möchte.
Ausverkauftes Grammatikoff
Harter Tobak? Mehr als das! Denn plötzlich nimmt das Buch eine Wendung. Auch das ist im Untertitel bereits erkennbar. „Eine niederrheinisch-süffisante Auseinandersetzung mit dem Leben“ verbirgt sich ebenfalls zwischen den Buchdeckeln. So wie die Geschichte von Herrn Zupke, der sich selbst in die Klapse einliefert und dort die unglaublichsten Dinge erlebt. „Das kommt live immer super an!“ Ja, es gibt auch so eine Art Hörversion von „Siehsse“.
Wem die 500 Seiten fürs Erste zu viel sind, der kann es sich nämlich leichter machen und gemütlich auf dem Zuschauersessel in Kerskens Welt eintauchen.
Der Rheinhauser Ergotherapeut schreibt nicht nur, in diesem Jahr feiert er auch 15-jährigen Bühnengeburtstag. Seit 2003 tritt Steffen Kersken mit seinen Gedanken und Geschichten in Duisburg und Umgebung auf. Und er freut sich riesig, dass seine Jubiläumsveranstaltung am 10. März im „Grammatikoff“ am Dellplatz schon ausverkauft ist.
Das ist der Haken an der Sache: „Die 300 Tickets sind weg!“ Der Autor und sein Buch kommen nicht alleine. Untermalt wird die Lesung mit Bildern des Künstlers Horst Kordes, der sein Handwerk bei Hundertwasser gelernt hat und seine Werke als Projektion auf einer Leinwand für das Projekt zur Verfügung stellt. Außerdem gibt es jede Menge Musik von Bands wie DoubleP oder Kaneshka Muslek.
Wer nicht unter den 300 Ticket-Besitzern ist und trotzdem neugierig auf Steffen Kerskens „Siehsse!“ ist, der kann das Buch natürlich auch kaufen. Erhältlich ganz normal im Buchhandel, für 22,90 Euro.
>>> LETZTE CHANDE AUF TICKETS:
Eigentlich ist die Veranstaltung „Siehsse! – Steffen Kersken & Friends“ am 10. März um 19 Uhr im Grammatikoff am Dellplatz ausverkauft.
Auf seiner Homepage www.steffenkersken.de hat der Autor aber einen „Ticket-Alarm“ eingerichtet. Falls Presse- und Werbekarten nicht eingelöst werden, sind sie hier wieder zu haben. Für diese Aktion kann man sich per Mail anmelden.

>>Lesen Sie hier den Artikel online im Original<<


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Niederrhein
NRZ/WAZ


„Ein vielseitiger Typ“


Moers. Die Individuen einer Gesellschaft sind ihr Spiegelbild, meint Steffen Kersken. Und für die Menschen bei uns heißt das: der einzelne Niederrheiner – ganz in Hüsch-Manier also, so an und für sich – steht auch für einen Teil von jedem, der hier lebt. So ist zum Beispiel „die große Stärke des Niederrheiners, dass er ein absoluter Optimist ist“, sagt der 36-Jährige. „Aber er ist auch unglaublich anpassungsfähig und schafft es, große, komplizierte Sachverhalte fassbar zu machen. ’Da machse nix dran’ oder ‘Dat is Ansichtssache!’ sind so typische Floskeln dafür.“ Ja, auch ein Besserwisser ist er, der alles erklären kann mit seinem Halbwissen. „Aber das spricht ja auch für sein Selbstbewusstsein“, meint der Ergotherapeut, Autor, Dichter und Musiker aus Rheinhausen-Oestrum. In seinem bereits vierten Buch „Dat is Ansichtssache!“ – eine niederrheinische Floskel übrigens, die eigentlich für „Stimmt, da lag ich falsch“ steht – rückt Steffen Kersken erneut die Psychologie des Niederrheiners in Text- und Gedichtform in den Mittelpunkt, gibt allerdings auch hilfreiche Tipps aus der Verhaltenstherapie für den ganz persönlichen Alltag von Jedermann, aber auch für Ergotherapeuten.„Hier, Dingenskirchen.“Wie lernt man besser ‘Nein’ zu sagen? Wie kann man seine persönlichen Ziele besser definieren? Und wie erkennt man überhaupt welche ganz persönlichen Bedürfnisse man hat? All diesen sehr alltagsnahen Fragen – und vielen weiteren – widmet sich Steffen Kersken in seinem neuen Buch. Mit viel Humor. Zum Beispiel, wenn er diverse sprachlich typische Floskeln aus der Region erklärt, wie „Dingenskirchen“: „Der Niederrheiner schaltet sein Gedächtnis beim Quasseln aus, das heißt, er vergisst eigentlich Fakten und Kernaussagen. Stattdessen redet er über alles was so am Rande geschieht und was ihm gerade so in den Sinn kommt. Er versucht nun seinen Faden wieder zu finden (...) und füllt den Zeitraum des Denkprozesses mit diesem Begriff. ‘Sach ma, weißt du ob in der Schreinerei bei dem Kaminsky noch ein Ausbildungsplatz frei is? Wie heißt die Schreinerei jetzt von dem Kaminsky, weiße doch, da an der Bahnschranke, an der Wiesenstraße. Weiße doch, der Kaminsky, der damals mit ner zehn Jahre jüngeren Geliebten durchgebrannt is. Ja, der is mit der nach Lissabon und hat da das ganze Familienvermögen durchgebracht. (...)“ Und nach weiteren Ausschweifungen über die verschiedenen Personen, die mal mit ‘Kaminsky’ zu tun hatten, und Geschichten zu ihren Arbeits- und Lebenssituationen, geht es weiter – es handelt sich immer noch um die plakative Erklärung der niederrheinischen Floskel ‘Dingenskirchen’: „Wie heißt jetzt die Querstraße, sach et. Hier, Dingenskirchen.“ Und dann folgen weitere Ausführungen über alle, die mit diesem ‘Kaminsky’ jemals zu tun hatten...Aber er füllt sein Buch auch mit fundiertem Fachwissen: in Gedichten beschreibt er zum Beispiel die Emotionen seiner Patienten – Steffen Kersken arbeitet als Ergotherapeut in einer psychiatrischen Tagesklinik in Meerbusch – die Angst einer Panikattacke oder die tiefe Traurigkeit einer Depression. „Lies mal, so fühle ich mich“, mit diesen Worten reichen einige seiner Patienten, aber auch andere an diesen Symptomen leidenden Menschen sein Buch an ihre Angehörigen und Freunde weiter, „weil sie in den Beschreibungen ihre eigenen Gefühle wiederfinden, die sie oft Nahestehenden so nicht erklären können“, sagt der Autor. In seinem Buch „Dat is Ansichtssache erklärt er, leicht verständlich, psychologische Therapieformen – Traumatabehandlung, tiefenpsychologische Behandlung, Verhaltenstherapie –, gibt Anregungen für Kollegen, aber auch Tipps für jeden Leser, wie er das eigene Verhalten vielleicht hier und da überprüfen und auch verbessern kann. In launigen Texten, Gedichten und Sprüchen bringt er ganz große Themen wie Psychologie, Politik, Gesellschaftskritik, Gefühle, Alltagssorgen, Klischees, aber auch Erkrankungen wie Depression, Burnout, Panik- und Zwangsstörung zusammen – immer aus dem Leben, aus seinem Beruf, und immer am Beispiel des Niederrheiners. Warum? „Weil ich selbst bekennender Niederrheiner bin, hier lebe und die Menschen so erlebe. Und weil der Niederrheiner so ein vielseitiger Typ ist“, sagt Steffen Kersken. Geschrieben ist das Buch übrigens „für Menschen, die sich gerade mit sich selbst beschäftigen.“ Typisch niederrheinisch bescheiden fügt Steffen Kersken dann noch hinzu: „Das Buch verändert nicht die Welt, aber vielleicht den Blick auf uns selbst oder den Blick auf die Möglichkeit, sich selbst zu verändern!“ Elke Wiegmann

„Ein vielseitiger Typ“ | NRZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nrz/region/niederrhein/ein-vielseitiger-typ-aimp-id11384940.html#plx1697631076


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Hilfe, et Weihnachtet! – 10 Tipps, mit denen Sie sich Weihnachten so richtig versauen können

Steffen Kersken schildert in „Hilfe, et Weihnachtet!“, warum Menschen an Weihnachten oft wenig entspannt und glücklich sind.


So mancher Mensch schüttelt beim Auftauchen der ersten Weihnachts-Dekorationen in den Schaufenstern den Kopf und fühlt sich bereits Monate vor dem eigentlichen Fest gestresst vom Gedanken an Weihnachten. Mit seiner zweiten Veröffentlichung „Hilfe et Weihnachtet!“ gibt Steffen Kersken zehn Tipps, mit dessen Hilfe Sie sich Weihnachten garantiert versauen können. Der Ergotherapeut einer Psychiatrie liest über Weihnachts-Burnout und Festtags-Depression und schildert ironisch-süffisant, warum es uns trotz guter Vorsätze mal wieder nicht gelingt, Heiligabend zu genießen. Für viele Menschen ist Weihnachten ein Familienfest allerersten Ranges. Nicht zuletzt deshalb lastet auf dem Fest ein großer Erfolgsdruck. Das kann nicht immer gut gehen …
Sowohl Leser, die Weihnachten lieben und solche, die an Weihnachten am Liebsten auswandern würden, werden in „Hilfe, et Weihnachtet!“ von Steffen Kersken viel zum Lachen finden. Der Autor zeigt auf humorvolle Weise, warum auf dem Fest ein solch großer Erfolgsdruck liegt und warum dies oft zu wenig entspannten Tagen führt. Besinnlichtkeit mutiert zu Sinnlosigkeit und die Freude am Schenken artet in einen Kaufrausch aus. Die daraus resultierenden Absonderlichkeiten und komischen Verdrehungen deckt Kersken in seinen Anekdoten auf, aber er schenkt auch besinnliche und nachdenkliche Momente. Dem Autor gelingt mit seinen niederrheinischen Anekdoten eine wunderbare Lektüre zur Vorbereitung auf die bevorstehende Weihnachtszeit!
„Hilfe, et Weihnachtet!“ von Steffen Kersken ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-0812-3 überall im Handel zu bestellen.


Deutsches Presse-Board
hier gehts zum original Artikel


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Rheinnische Post


Steffen Kersken: Weniger Unmensch sein

Duisburg. Mit niederrheinischem Zungenschlag beleuchtet Steffen Kersken die Untiefen unserer Gesellschaft. Sein Humor ist oft gnadenlos und trifft immer wieder den Nagel auf den Kopf. Am Samstag, 10. März, ist er im - bereits ausverkauften - Grammatikoff zu Gast.
Wie kann der Einzelne noch nach getaner Arbeit erschöpft, aber fröhlich sein Abendbrot verzehren, wenn ihm bei der Tagesschau die geballte Ladung der Gräueltaten dieser Welt aufgetischt werden? Der Jetset versucht all diesen Widerlichkeiten zu entfliehen, aber den Jetlag wird man nicht so schnell los, was man auch versucht: "Champagner von Singapur nach Mallorca, Golfen in Malibu und Sauna in Kitzbühel". Veränderungen sind die einzige Konstante in unserem Leben und machen das Leben aus. Aber Veränderungen anzunehmen und zuzulassen fällt schwer. Auch dem Jetset: "Ich habe sogar neulich beim Empfang die Krevetten weggelassen". Immerhin, der gute Wille ist da.
Manch einer, der im gegenseitigen Einvernehmen von seinem Chef getrennt wurde, hat nun endlich Zeit für sinnvollere Tätigkeiten und kann Kurse belegen, wie zum Beispiel "Freitags 'Nihao!' Chinesisch für Gefeuerte".
Steffen Kersken bringt das Problem in aller Kürze auf den Punkt "Unser System von Sicherheit, Wohlstand und Gemeinschaft kann nur funktionieren, wenn wir alle Menschen mitnehmen. Wenn wir Menschen vergessen oder sie ausgrenzen, dann richtet sich ihre Wut gegen uns und unser System." Er spricht von einer "Insolvenz der Gefühle", die den modernen Menschen, bei seiner "Kosten-Nutzen-Analyse des Lebens" befallen hat. Zum Glück aber gibt er die Hoffnung nicht auf, sein Buch ist zutiefst menschlich und vermittelt seine Überzeugung: "Ich glaube, wir können es schaffen, mehr Mensch und weniger Unmensch zu sein! Ich glaube daran, so naiv, wie ich geboren bin!"
Das Buch "Siehsse!" hat 496 Seiten und ist als Taschenbuch im Buchhandel für 15,50 Euro erhältlich.
(RP)Dörte Fistl

>>Der Link zum Artikel<<







Das Niederrhein Magazin Ausgabe 12/2013




Buch
Immer gut drupp, egal watt kommt
16.08.2013 | 23:00 Uhr



Steffen Kersken schrieb jetzt sein drittes Buch.Foto: Tanja Pickartz
Duisburg-Rheinhausen. Der Autor Steffen Kersken aus Oestrum bringt jetzt sein drittes Buch heraus. Er befasst sich auf amüsante Weise mit der Psyche des Niederrheiners

Er ist ein „Hans Dampf“ in allen Gassen, immer für alle da, Animateur und Thekenclown, versucht allseits Harmonie herzustellen. „Immer gut drupp, egal watt kommt!“, „Dat is en Fels innne Brandung!“ so beurteilen Außenstehende einen solchen Menschen, der nicht zu den unauffälligen, aber auch nicht zu den auffälligen Leuten gehört, der meist eine rundliche Figur hat, eine rote Gesichtsfarbe, oft Halbkranzfrisur. Der eine oder andere Leser mag sich jetzt wiedererkennen. Steffen Kersken sieht sich jedenfalls so: wie der Typ B, den er in seinem neuen Buch „Da machste nix dran!“ beschreibt.

Geschichten aus der großen Welt
Der Niederrheiner hat es dem 33-jährigen jungen Mann, der in Rheinhausen-Oestrum lebt, in seinem dritten Werk besonders angetan. Und diesen Typus Mensch betrachtet der Autor dann mal aus einer ganz besonderen Sicht. So schreibt er in muntere-launiger Art, allerdings auch mit einer gewissen Portion Ernst über die Psychologie des Niederrheiners, erzählt kleine Geschichten aus der großen Welt und wer nix versteht, dem wird das Niederrhein Sprachlexikon gleich mitgeliefert.

Sein erstes Buch „Verschlossene Welt“ verfasste der Oestrumer, der als Ergotherapeut an einer Tagesklinik in Meerbusch arbeitet, 2003. Dass er überhaupt schriftstellerisch tätig wurde, hat er seinem Erdkundelehrer zu verdanken, der einige Texte von ihm gelesen hat. Mit einer äußerst schweren Kost stieg Steffen Kersken schließlich ein. Er verfasste einen Gedichtband, mit dem er den Krebstod seiner Mutter verarbeitete, der sich mit dem Umgang von Schmerz beschäftigt. „Ich wollte das Endliche begreifbar machen“, sagt der Autor heute rückblickend. Und - in seinen Gedichten fanden viele Menschen ihre ähnlichen Empfindungen wieder. Heller und lustiger ist sein 2009 erschienenes Werk „Mondlichttänzer“.

In seinem neuesten Werk, an dem seit etwa zwei Jahren arbeitet, lässt Steffen Kersken viele seiner Erfahrungen und Erlebnisse einfließen. Seit fünf Jahren arbeitet der junge Mann in einer Psychiatrie für Gesellschaftskrankheiten wie Mobbing, Depression und Panikattacken. Ganz klar, dass er im Laufe der Zeit so seine Studien machen konnte und nicht anderes ist das Buch: eine Studie über den Niederrheiner mit seinen kleinen Eigenheiten, die sich im Alltag wiederfinden. Den „Typus Niederrheinus“ stellt er mit kleinen Alltagsgeschichten, kombiniert mit fundierten Bezügen zur Psychologie, vor.

Dabei teilt er den Niederrheiner in vier Typen ein: Der Typ A etwa denkt lange nach, bevor er dann nichts sagt. Er ist hager, eher unauffällig. Unter dem Typ C sind die Quasselstrippen zu finden, eben jene Leutchen, die unaufhaltsam reden und für die Steffen Kersken den Kinofilmtitel „Indiana Jones - Und die Suche nach der Kernaussage!“ wählen würde. Der Typ D dagegen ist der „Klugscheißer“, der ein fundiertes Halbwissen und immer recht hat. Rund um diese vier Charaktere rankten sich verschiedenen Geschichten und Gedichte.

Erster Lesungstermin steht fest
In gebundener Form ist all das lesbar ab Ende September/Anfang Oktober dieses Jahres. Dann wird das rund 200 Seiten starke Buch erscheinen. Wie auch schon bei seinen früheren Veröffentlichungen wird Steffen Kersken auch wieder bei Lesungen den direkten Kontakt mit Interessierten suchen. Ein Termin steht schon fest: 9. November ab 19.30 Uhr in der Galerie Schmitz an der Homberger Straße 32 in Moers. Mit dabei an dem Abend ist Bülent Aksen & Band mit Musik von Peter Gabriel, Pink Floyd, den Dire Straits und mehr.

Von Petra Schmidt


Immer gut drupp, egal watt kommt | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
Derwesten.de - Steffen Kersken

NRZ über das Buch:"Da machste nix dran!"





Rheinische Post
September 2003



Duisburg
Rauher Sportler mit sensibler Seite "Link zum original Artikel hier drücken!"
VON NILS HERRMANN

Duisburg (RP) Heute jährt sich die Tragödie des 11. Septembers zum siebten Mal. Erneut werden die Hinterbliebenen der Menschen an jenen denkwürdigen Tag im Jahr 2001 erinnert, als Terroristen ihre Liebsten aus dem Leben rissen. Heute erscheint Steffen Kerskens zweites Buch.

Dass die Veröffentlichung zeitgleich stattfinde, sei nicht beabsichtigt gewesen, versichert der Rheinhauser Autor. Tragischer Verlust ist auch Gegenstand von Steffen Kerskens Leben und schriftstellerischem Schaffen.

Durch einen Schicksalsschlag fand der 29-Jährige zum Schreiben. In seinem 2003 erschienen Debüt „Verschlossene Welt“ verarbeitete Kersken den frühen Tod seiner Mutter. Als sie von ihm ging, war der Spross einer Handballer-Familie gerade zehn Jahre alt. „Damals habe ich das Ereignis nicht verarbeiten können“, erzählt er offen. Erst später, mit Anfang zwanzig, habe er in der Schriftstellerei einen Weg gefunden, um mit dem Erlebten umzugehen.

War sein Erstlingswerk „Verschlossene Welt“ noch ein schmerzhafter und von düsterer Stimmung geprägter Abschluss mit dem Verlust, so kommt sein neues Buch „Mondlichttänzer“ heller und freundlicher daher.

Geschichten, die das Leben schrieb

„Ich habe meinen inneren Frieden mit Gott gefunden“, sagt der in Oestrum lebende Schriftsteller. Das Leben sei nicht schwarz und weiß, sondern eine Vermischung schöner und besonderer Erlebnisse. An diesen Geschichten, die das Leben schrieb, lässt Kersken den Leser auf 136 Seiten teilhaben. Verpackt in aneinander gereihte Geschichten und Gedichte, führt er ihn durch seine niederrheinische Heimat.


Seine Beobachtungen sind mal lustig oder an der Grenze zur Realsatire: Zum Beispiel Hannes aus Essenberg, der eigentlich aus Nettelstedt kommt, aber geflohen sei, „wegen den großen Bombern“. Viel geschafft habe er in fünfzig Jahren: Kinder, Haus, Garten mit Blumen, „die von den Kindern zertrampelt werden“ und „jetzt sitzt er da und schreibt mit zittrigen Fingern, einen hat er sich an der Kreissäge abgesäbelt, sein Testament“.

Aber auch Ernstes ist dabei, wie das 36-Verse umfassenden Gedicht, „Kleiner Vogel“, mit dem der aktive Handballspieler des VfL-Rheinhausen in seinem neuen Werk Abschied von einem 2003 verstorbenen Spielerkollegen nimmt. Es handelt vom schmerzlichen Verlust, der Verzweiflung, aber auch dem Aufbruch in ein neues Leben. Für das Gedicht, dass erst jetzt veröffentlicht wird, erhielt Steffen Kersken bereits 2005 den Berliner Literatur-Nachwuchspreis.

Das Buch „Mondlichttänzer – Leben und Geschichten vom Niederrhein“ kostet 12 Euro und ist erhältlich im Internet unter www.amazon.de, sowie in jedem Buchladen, ISBN 978-3-86805-196-4


NRZ/WAZ 2003 Rhein Ruhr Zeitung

Berliner Post 2003

TV Interview von 2015 zur neuen Tour mit Steffen Kersken & Friends

Hier drücken zum Interview

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