Steffen Kersken


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* Über das Buch

Neue Bücher und Texte > * Buch Dat is Ansichtssache!


Inhalt

Vorwort

6
Niederrhein Floskel
Lexikon
18
Hier bei uns am
Niederrhein
37
Klischees
48
Resilienz
58
Alles zu seiner Zeit
65
Verdrängung
70
Motive und Farben
84
Faktoren
104
Depression
111
Burnout
129
Trauer
163
Panikstörung
169
Zwangsstörung
173
Reflexionstexte
191
Klassiker
220

Vorwort

Die Gesellschaft, in der wir leben, verändert sich stetig. Sie zieht wie ein reißender Fluss alles mit sich. Damit meine ich nicht nur wirtschaftliche Veränderungen, sondern auch die Strukturen innerhalb von Firmen und wie wir im Rahmen unserer Berufskultur miteinander umgehen. Werte und Normen verschieben sich, immer mehr Menschen wollen Karriere machen und weniger eine Familie gründen oder unsere älter werdenden Eltern pflegen. Die Geburtsraten sinken dadurch zunehmend, zeitgleich werden wir Menschen immer älter und müssen gepflegt werden. Aber wie sollen wir diesen Gesellschaftswandel tragen und vollziehen, ohne dass unser Sozialsystem kollabiert? Flüchtlinge aus Kriegsregionen und sozial schwachen Ländern sowie steigende Erkrankungsraten durch psychische und körperliche Ausfälle belasten es zusätzlich. Der einzelne Mensch hält diesem Wandel von Normen, Werten, Leistungsdruck und weltpoltischen Veränderungen nicht immer stand. Die Statistiken zeigen, dass immer mehr Menschen mit Depressionen, Panikattacken oder Burnout auf der Strecke bleiben. Aber woran liegt das?
Eine Antwort scheint mir selbst im Rahmen meiner täglichen Arbeit mit Menschen immer bewusster geworden zu sein:
Dem Einzelnen fehlt immer weniger eigene Orientierung im Leben und eigener Selbstwert, er geht in den hohen Anforderungen und Werten einer Leistungsgesellschaft, aber auch an den vermittelten Werten und Ansichten unserer Vorgängergenerationen im wahrsten Sinne des Wortes zugrunde. Heutzutage erhalten wir immer weniger Anerkennung auf gesunder Basis, sondern nur, wenn wir etwas geleistet haben, in Form einer Prämie oder einer Gehaltserhöhung. Dieses Denken, „Anerkennung durch Leistung“, entsteht bei vielen Menschen schon im Kindesalter. Nicht selten schildern mir Patienten vom Prinzip „Fahrrad“, so nenne ich es einmal:
„Du bekommst das Fahrrad nur, wenn du in Mathe ne Zwei schreibst!“
„Da gab es dann auch schon mal einen Klaps, der auch mal fester war!“, ein weiterer Satz, den ich öfter höre. Aber was steckt dahinter? Eine ganz einfache Gleichung, die sich als Leitfaden durch unsere gesamte Arbeitskultur zieht und oft von unseren Eltern- und Großelterngenerationen als Mittel zur gesunden Erziehung verwendet wird:
Du bekommst Liebe und Anerkennung, wenn du etwas geleistet hast. Du bekommst eine Bestrafung, wenn du Fehler machst.
Verstehen sie mich nicht falsch! Ich möchte hier weder die vergangenen Generationen schlechtmachen oder gar behaupten, dass wäre in jeder Familie das Mittel von Erziehung. Aber wenn wir Dingen auf den Grund gehen wollen, dann müssen wir die Wurzeln erforschen und uns die Frage stellen, warum immer mehr Menschen dem Druck des Alltages nicht gewachsen sind. Sind psychisch Erkrankte etwa alle Versager? Gab es früher einfach weniger Versager als heute? Oder ruhen sich die Leute nur in unserem Sozialsystem aus? Auch ein beliebtes Klischee.
„Früher gab et doch auch nicht Burnout! Mit der Modekacke von Krankheit kann mir keiner kommen! Früher sind wir auch bei Wind und Wetter arbeiten gegangen!“
Ein schöner Stammtischsatz, der gerne mal beim Glas Bier über den Tresen fliegt.
Ich lasse diesen Satz nicht einfach so stehen, sondern gehe an die Wurzel und hake nach. Interessanterweise fallen dann oft noch ganz andere Sätze.
Zum Beispiel: „Von wegen Weltreise oder Party machen, meine Eltern haben mich direkt nach der Schule zum Studium gedrängt. Aber aus mir ist auch wat geworden!“ oder „Wenn ich mal länger im Bett lag, da hat mich mein Vadder zur Arbeit geprügelt!“
Diese Sätze vermitteln erst mal Stolz, Werte und platt gesagt: Ich habe alle Erwartungen erfüllt, so wie man sich das vorstellt – so wie meine Eltern sich das vorgestellt haben.
Bei genauerem Nachfragen erfahre ich sehr viel über die Eltern dieser Satzgeber, zum Beispiel konnten viele Eltern nicht über ihre Gefühle sprechen, überhaupt waren sie nur dann kommunikativ, wenn es um Arbeit ging, und Umarmungen waren meistens nur bei Beerdigungen oder Hochzeiten angesagt. Zum anderen waren sie aber selber beruflich sehr erfolgreich, sehr diszipliniert, eben ein Vorbild, wie man es sucht. Diese Eigenschaften und Verhaltensmuster wurden natürlich auch durch die Sozialisierung im Zweiten Weltkrieg und die Zeit direkt danach verstärkt: „Wiederaufbau und Funktionieren, auch wenn alles in Schutt und Asche liegt.“
„Meine Eltern waren immer für andere Menschen da, besonders für die Familie, manchmal sogar ein bisschen zu viel, wenn die sich überall und bei Entscheidungen eingemischt haben, aber die wollten ja nur helfen!“, heißt es dann oft am Tresen.
Nimmt man dieses Weltbild genauer unter die Lupe, dann haben wir wieder unser Fahrradprinzip vor Augen: Disziplin, Ziele verfolgen, Umarmungen und Lob nur auf Hochzeiten und Beerdigungen, oder wenn du was geleistet hast, und über Gefühle spricht man nicht! Und tu das, was man dir sagt! Wenn du Fehler machst, dann gibt es einen auf die Nuss.
Dieses Prinzip kriegen wir früh eingeimpft und übernehmen es im Erwachsenenalter, teilweise bewusst und teilweise unterbewusst, in unsere Verhaltens- und Denkmuster. Dadurch entstehen Verhaltensprogramme, also Denk- und Gefühlsmuster, die häufig und pauschal auf alle Lebensbereiche angewendet werden, ohne sie differenzierter, den Umständen entsprechend anzupassen. Ein Beispiel:
Wir funktionieren diszipliniert auf der Arbeit, aber auch im Familien- und Alltagsleben. Wir kommen nach Hause, schrubben die Bude, bringen die Kinder weg, passen auf die Enkel auf, lösen Probleme für andere mit, zerbrechen uns für andere den Kopf und abends wird noch ein Drei-Gänge-Menü gezaubert. Etwas übertrieben, aber mit Sicherheit ernten wir für diese „Hansdampf in allen Gassen“-Mentalität viel Anerkennung. Aber dann ist der Tag vorbei – er hat ja nur 24 Stunden – und wir haben vom Prinzip her nichts für uns selbst getan. Wir haben weder für Ruhe gesorgt noch für Entspannung, weder nette Begegnungen gehabt noch Sport getrieben oder das getan, wozu einem gerade der Sinn steht. Sprich: Wir haben unsere eigenen Bedürfnisse nicht befriedigt. Es besteht schnell die Gefahr, dass wir unseren eigenen Kindern dieses Denken weitergeben, Umarmungen auslassen, oder zu oft bestrafen und falsch loben oder falsche externe Verstärkungen geben. Durch das ständige Funktionierenmüssen und unsere Gewinnermentalität verlieren wir oft den Blick für uns selbst, für das Kleine, für eine Umarmung, für ein nettes Wort, für ein einfaches Lob, für differenzierte Bewertungen und Wertschätzungen in unserem Alltag. Wir verlieren damit auch den differenzierten Blick im Umgang mit unseren Mitmenschen. Scheitern ist out, das Funktionieren wird belohnt. Genauso landen viele Menschen in unseren imaginären Schubladen. Vorurteile entstehen.
Das heißt im Klartext, dass wir das Leistungsprinzip früh als Werte und Normen vermittelt bekommen, dieses im Erwachsenenalter weiterleben, es durch unsere Arbeits- und Sozialkultur verstärkt wird und an unsere Kinder – oft unbewusst – weitergeben. Wir züchten damit aber die Menschen, die sich über lange Sicht in dieser Gesellschaft verlieren werden. Eine Gesellschaft, die durch unsere Werte und Normen und durch unsere Ansichten der Dinge entsteht. Sie lebt durch unsere Ansichten der Dinge. Wenn am Tresen das Gespräch weg von Phrasen in die Tiefe geht, dann kommen oft noch ganz andere Dinge zutage:
„Mein Vadder war schon en harter Hund! Disziplin habe ich von ihm gelernt, dat stimmt. Aber ich hätt mir schon hin und wieder ein Drücker gewünscht, oder en bisscken Wärme. Ich konnte mit ihm auch nicht über meine Probleme sprechen! Der hat ja selber nie Probleme gehabt, so sah dat zumindest immer aus. Ich konnte ihm eigentlich auch immer nur gefallen, wenn ich wat erreicht habe! Nur dann hat der mal gelacht oder wir haben miteinander gesprochen!“
Eigentlich tieftraurig, wenn man es genauer betrachtet. Liebe durch Anerkennung; nur gemocht werden, wenn ich es dir immer recht mache.
Eigentlich sind diese Phrasenwerfer am Tresen todunglücklich, aber sie haben nie etwas anderes gelernt. Sie haben nie gelernt, Nein zu sagen, über Gefühle zu sprechen, Bedürfnisse zu erkennen, dass Versagen nicht schlimm ist, wir auch gemocht werden können, auch wenn wir versagen.
„Ich hätte das meinen Kindern auch gern anders mitgegeben, aber irgendwie hab ich den Bogen nie gekriegt. Meine Exfrau hat sich auch immer beschwert, datt ich nie über meine Probleme gesprochen habe.“ Oft bekommt das Gespräch dann eine ganz andere Richtung.
Die Gesellschaft, in der wir leben, besteht aber aus den Werten und Normen unserer Vorgängergenerationen, nämlich aus dem Fahrradprinzip, und diese Werte sind nach meiner Meinung nicht mehr zeitgemäß! Es fehlt an Werten und damit auch an Normen, die bedürfnisorientiert ausgerichtet sind und weniger leistungsorientiert mit Belohnungs- und Bestrafungssystemen. Die Wirtschaft und Arbeitswelt ist Basis unserer Gesellschaft, unserer sozialen Systeme und unseres Wohlstandes, natürlich sollten wir diese nicht auf den Kopf stellen. Aber warum dürfen wir nicht menschlicher miteinander umgehen, hin und wieder Strukturen verändern, die es den Menschen ermöglichen, sich zu entfalten, Orientierung zu geben und eine gesunde Anerkennung zu erhalten. Beruf kommt von Berufung, in dem wir unsere Stärken ausleben können und Dinge tun sollten, die uns Freude bereiten und glücklich machen. Aber viele Menschen funktionieren nur, um zu überleben, benutzen die Arbeit zum Zweck. Nicht wenige fahren morgens mit Bauchschmerzen zur Arbeit, weil sie dort nicht glücklich sind. Immer mehr Menschen kippen aus den Socken und halten den Druck nicht aus. Überstunden, Überforderung, fehlende Wertschätzung und Mobbing sind die täglichen Begleiter des Arbeitsplatzes. Diese Menschen erleiden Symptomatiken wie Gefühlsleere, Angstzustände, permanente Traurigkeit bis hin zur Sinnfrage des Lebens: Warum tue ich mir das hier jahrelang an?
Weil wir es von Kind an so gelernt haben und oft die falsche Anerkennung bekommen haben, also ein schlechtes Selbstwertgefühl ausgebildet haben.
Diese Tatsache fällt besonders bei Argumentationen auf, indem viele Menschen das unbestimmte Fürwort „man“ benutzen:
„Man macht das nicht!“, „Man kann doch nicht einfach ...“ oder „Man möchte ja nicht ...“. Wer ist „man“? Man steht begrifflich eigentlich für das, was „man“ uns irgendwann beigebracht hat. Warum sagen wir nicht:
„Früher habe ich öfter nicht Nein gesagt; das hat sich nun geändert!“
„Ich“ bedeutet Orientierung, es bedeutet, dass wir gemachte Erfahrungen nutzen, um Verhalten zu verändern. Aber darf „man“ das? Klar darf ich das!
Wer sind eigentlich die „Versager“, die eine Therapie machen?
Die Prozentzahlen von Erkrankten bei Managern und Führungskräften mit Burnout steigen, auch die Zahl der Selbstständigen in Behandlung hat sich dramatisch erhöht.
Die Menschen, die von der Tischkante fallen mit Burnout, Depression oder Panikattacken, sind keine Versager, denn sie haben oft mehr geleistet als andere, um im Alltag zu funktionieren, irgendwie die Situation zu retten. Fassade aufrechtzuerhalten bedarf Talent und Ausdauer. Sie sehen sich aber oft selbst als Versager an. Das ist das wirklich Schlimme daran, schließlich sehen Außenstehende ihnen die Erkrankung nicht an, wie ein Gipsbein etwa. Aber schauen wir doch mal in die USA:
In Amerika ist die Verhaltenstherapie mit über 100 000 Therapeuten und Psychologen im Schnitt zum Trend geworden. „Ich habe gleich einen Termin bei einem Therapeuten!“ ist dort ein ganz normaler Satz! Sind die Amerikaner alle plemplem? Einige Stammtischfreunde würden behaupten „Ja“, ich sage „Nein“! Die Amerikaner haben gelernt, wie wichtig es ist, einen Berater an der Seite zu haben, der hilft, durchs Leben zu gehen, Kraft zu tanken. Keinen Freund! Einen strengen Berater, der Tipps gibt, wie wir die Gesellschaftsanforderungen besser bewältigen können.
Was genau lässt uns heutzutage scheitern? Vielleicht dass wir den Umgang damit nie gelernt haben?
Häufige Themen in der Verhaltenstherapie sind:
- Ich kann nicht Nein sagen, weil ich gemocht werden möchte
- Konkurrenz und Mobbing, also Konflikte richtig lösen; Konfliktverhalten
- Fortbildung statt Fortpflanzung; lustiger Ausdruck, der dafür steht, dass wir oft unsere wahren Bedürfnisse nicht erkennen und eher beruflichen Status, also Führungsposition, folgen statt Familie und Partnerschaft
- Umgang mit Verletzungen, Kränkung oder narzisstisch geprägten Kränkungen
- Trauer- und Trennungsverarbeitung
- Sich selbst mehr mögen; einen gesunden Selbstwert erlangen


Wir scheitern im Beruf nicht, weil wir nicht kompetent sind, sondern oft, weil wir häufig in anderen sozialen Bereichen, zum Teil in der Sozialisierung unserer Kindheit und Jugend, in der Beziehungs- und Konfliktführung, eventuell falsche Erfahrungen gemacht haben und der Umgang damit im Erwachsenenalter zum Ballast wird.
Diese Tatsache können viele Außenstehende nicht nachvollziehen, die Burnout als Modekrankheit bezeichnen. Für sie steht das Scheitern alleine, aber nicht der Mensch mit seinen Kindheitserfahrungen oder Vorerfahrungen. Der Chef, der hinter dem Schreibtisch steht und tadelt, ist für viele nur ein Chef, aber für andere der imaginäre Vater, der jahrelang Leistungsdruck und Schläge verteilt hat. Der Vater hat emotionalen wie körperlichen Missbrauch betrieben und der Chef ist weiterführender Trigger, also Auslöser von Gefühlen durch negative Erfahrungen.
Die eigene Vergangenheit holt einen im Alltagsleben ein, bis wir beruflich scheitern und dem Druck nicht mehr standhalten können. Es steckt oft mehr hinter einer Depression oder Panikattacke als das eigentliche Scheitern und einfach fehlende Belastbarkeit im Beruf.
Aber wie sagt der Niederrheiner so schön:
„Man kann den Leuten nur vorm Kopp gucken!“ Es wäre schön, wenn dieser Spruch nicht nur auf Misstrauen bezogen werden würde, sondern auch die Bedeutung erlangt, dass hinter der Fassade eines Menschen auch Erfahrungen stecken, die viele Verhaltensweisen begründen.
Viele Unternehmen bewegen sich in die richtige Richtung. Sie integrieren Kindergärten in die Betriebe, stärken die Rolle der Frau bzw. halten Arbeitszeiten zum Schutz der Familie ein, verteilen Verantwortung, um Führungskräfte und Mitarbeiter zu entlasten und zu stärken. Unternehmen sollten viel mehr investieren, um den Umgang der Angestellten in den einzelnen Rollen zu schulen, damit nicht zu viel eigene Geschichte und zu viele eigene Erfahrungen in Rollenbilder einfließen. Sein wir doch mal ehrlich: Die Rolle des Chefs gibt Macht, Anerkennung, ob durch Druck entstanden oder menschlich erarbeitet. Nicht selten sind gerade Chefs narzisstisch geprägt und richten bei Mitarbeitern und Angestellten enormen Schaden an, oft ohne dass sie es merken.

Was kann Verhaltenstherapie daran konkret ändern?
Verhaltenstherapie kann die Welt nicht ändern, auch nicht vorhandene Strukturen oder was der Chef über mich denkt oder wie er mich behandelt. Verhaltenstherapie kann aber den Blick auf sich selbst ändern, das Selbstbild stärken, persönliche Werte und Normen schaffen und für Abgrenzung sorgen.
Die Wirtschaft ist Basis unserer Systeme. Natürlich können wir dort nicht alles auf den Kopf stellen, aber warum dürfen wir nicht emotionaler, offener und menschlicher miteinander umgehen, um dieses System und seine Leistungsfähigkeit zu stärken. Studien zeigen: Je unzufriedener die Angestellten sind, desto weniger Leistung und eigenverantwortliches Handeln bringen sie in den Job mit ein.
Warum also dieses Buch?
Ich möchte Menschen einen Einblick in die Verhaltenstherapie bieten, die gegebenenfalls noch nie mit einer Gesprächstherapie in Berührung gekommen sind. Tipps und Hilfsmittel für die unterschiedlichsten Lebenssituationen sind nicht nur für „Erkrankte“ hilfreich, sondern für jedermann ein Mittel zum Reflektieren und Anwenden. Ich möchte die Angst vor Therapie nehmen und Vorurteile gegen Erkrankte abbauen sowie Aufklärung für gewisse Erkrankungen bieten.
Das Buch soll nicht trocken daherkommen oder in Fachchinesisch geschrieben sein, sondern alltagsnah und zeitgemäß verständlich für jedermann zu lesen sein. Ich möchte mit Gedichten, niederrheinischem Humor, Geschichten, Anekdoten und Tipps aus der Verhaltenstherapie schwere Themen näherbringen, sodass Erkrankte und Therapien besser verstanden werden. Mein letztes Buch, „Da machste nix dran!“ war in vielen Internetshops ein Bestseller und zeigt, dass sich viele Menschen über diese Themen und auch über sich selbst Gedanken machen.

Was hat der Niederrhein mit Verhaltenstherapie zu tun?
Wir Menschen therapieren uns eigentlich selbst durch unser Umfeld, in dem wir leben, mit den Menschen in unserem Umfeld, sprich, das Leben spielt sich vor meiner Haustüre ab. Ich teile Leid, Erfolg, Liebe und Schmerz, das Auf und Ab des Lebens mit meinen direkten Mitmenschen und nutze die Ressourcen in meiner Umgebung, um durch das Leben zu kommen. Ich lebe am Niederrhein und die Menschen hier sind echte Typen. Sie eignen sich hervorragend als Studienobjekte und zeigen, dass wir alle besondere Menschen sind und nicht alles an uns, auch eine Macke, immer schlecht ist. Wir müssen nur lernen, uns selbst in unserer Art – mit unseren Schwächen und Stärken – zu akzeptieren. Das macht unsere Welt bunt und liebenswert. Hier am Niederrhein ist die Welt bunt und liebenswert, voller facettenreicher Menschen und Typen, die ganz besonders sind. Ihre Schwächen und Eigenarten wurden zu einer typischen Lebenskultur und das ist etwas Besonderes in dieser Welt, über das ich berichten möchte.


Euer Steffen






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