Steffen Kersken


Direkt zum Seiteninhalt

Hauptmenü


* Über das Buch

Neue Bücher und Texte > * Hilfe et Weihnachtet!

Hilfe, et Weihnachtet! – 10 Tipps, mit denen Sie sich Weihnachten so richtig versauen können
Steffen Kersken schildert in „Hilfe, et Weihnachtet!“, warum Menschen an Weihnachten oft wenig entspannt und glücklich sind.


So mancher Mensch schüttelt beim Auftauchen der ersten Weihnachts-Dekorationen in den Schaufenstern den Kopf und fühlt sich bereits Monate vor dem eigentlichen Fest gestresst vom Gedanken an Weihnachten. Mit seiner zweiten Veröffentlichung „Hilfe et Weihnachtet!“ gibt Steffen Kersken zehn Tipps, mit dessen Hilfe Sie sich Weihnachten garantiert versauen können. Der Ergotherapeut einer Psychiatrie liest über Weihnachts-Burnout und Festtags-Depression und schildert ironisch-süffisant, warum es uns trotz guter Vorsätze mal wieder nicht gelingt, Heiligabend zu genießen. Für viele Menschen ist Weihnachten ein Familienfest allerersten Ranges. Nicht zuletzt deshalb lastet auf dem Fest ein großer Erfolgsdruck. Das kann nicht immer gut gehen …
Sowohl Leser, die Weihnachten lieben und solche, die an Weihnachten am Liebsten auswandern würden, werden in „Hilfe, et Weihnachtet!“ von Steffen Kersken viel zum Lachen finden. Der Autor zeigt auf humorvolle Weise, warum auf dem Fest ein solch großer Erfolgsdruck liegt und warum dies oft zu wenig entspannten Tagen führt. Besinnlichtkeit mutiert zu Sinnlosigkeit und die Freude am Schenken artet in einen Kaufrausch aus. Die daraus resultierenden Absonderlichkeiten und komischen Verdrehungen deckt Kersken in seinen Anekdoten auf, aber er schenkt auch besinnliche und nachdenkliche Momente. Dem Autor gelingt mit seinen niederrheinischen Anekdoten eine wunderbare Lektüre zur Vorbereitung auf die bevorstehende Weihnachtszeit!
„Hilfe, et Weihnachtet!“ von Steffen Kersken ist ab sofort im tredition Verlag oder alternativ unter der ISBN 978-3-7439-0812-3 zu bestellen.

Deutsches Presse-Board -hier geht es zum original Artikel



Inhalt

Weihnachten muss der Perfekteste und schönste Tag des Jahres sein!
13
Ärgern Sie sich auf jeden Fall maßlos über Ihre Geschenke!
40
Erledigen Sie an Weihnachten möglichst viel und noch auf den letzten Drücker!
59
Arbeiten Sie an Weihnachten!
71
Klären Sie über den Weihnachtsmythos auf!
74
Überfressen sie sich!
83
Betrinken Sie sich sinnlos!
94
Klären Sie offenstehende Konflikte!
100
Ärgern Sie sich über die Macken der Gäste!
119
Suchen Sie den Schuldigen, wenn etwas nicht gelingt!
136

Vorwort

Die Sonne scheint, es sind 28 Grad, Bienen fliegen summend um meine Flasche Rioja herum, während ich mich in meinen Flipflops leger zurücklehne, um die weißen Wölkchen am Himmel zu beobachten. Vor mir steht der Laptop und ich schreibe in kurzen Hosen im Hochsommer über Weihnachten! Skurril, aber irgendwie keimt ein Gefühl der weihnachtlichen Vorfreude in mir auf. Ich kann schon richtig sehen, wie der grüne, von der Sonne teilweise ausgezehrte Rasen mit Schnee bedeckt ist und kleine, glitzernde Flöckchen vom orangenen Winterhimmel Richtung Boden fallen. Nur den mobilen Pool muss ich mir noch wegdenken und meine 2-jährige Tochter, die nur mit einer Schippe und Sonnenhut bekleidet auf mich zugerannt kommt. Die Wärme und die sommerliche Stimmung lassen mich ganz entspannt über Weihnachten nachdenken, über den Weihnachts-Stress, die Fressorgien, die Marathon-Termine mit den lieben Verwandten, überall Menschenmassen in den Straßen, Konsum und Werbung, wo man auch nur hingeht, und überall das hypnotische Blinken bunter Weihnachtsbeleuchtung, die dir suggeriert: Sei glücklich, besinnlich und bescheiden, aber kaufe ein! Am besten bei uns! Ich wollte deshalb unbedingt einmal ein Buch über Weihnachten schreiben, denn durch meine berufliche Erfahrung als Ergotherapeut in der Psychiatrie weiß ich, dass viele Menschen gerade zur Weihnachtszeit geradezu Panikattacken erleben, Horrorgedanken entwickeln, im Konsum versinken, der Stress- und der Adrenalinspiegel steigt und nicht selten brechen unterschwellige Konflikte mit Mitmenschen auf, weil sie den ganzen Tag aufeinanderhängen und nicht gerade konfliktbewusst miteinander kommunizieren. Kurz gesagt: Weihnachten ist nicht immer das, was es eigentlich sein sollte: friedvoll, voller Besinnlichkeit und Wärme, ein Augenblick des Verweilens und Nachdenkens, des Miteinanders und christlicher Nächstenliebe, schlicht ein heller, wärmender Moment in der Kälte und Dunkelheit des Winters. Weihnachten sollte doch eigentlich dazu beitragen, gemeinsam unser Leben zu feiern, dass es uns gut geht, wir alle gesund beisammen sind und vor allem feiern wir die Geburt Jesu. Ein Fest der Liebe und Vergebung, das auf dieser Welt weit verbreitet ist, gefeiert wird und unsere verschiedenen Völker und Kulturen verbindet. Schon die Römer, Germanen, Kelten und Perser zelebrierten Weihnachten als Sonnenwende. Viele Menschen feiern heute Weihnachten, obwohl sie eigentlich keine gläubigen Christen sind. Die Advents- und Weihnachtsbräuche haben zwar christliche Wurzeln, aber für Menschen in westlich geprägten Ländern ist Weihnachten eher ein kulturelles als religiöses Fest. Sei es drum, denn es ist doch völlig egal, warum wir Menschen letztendlich zusammenkommen und ein paar liebevolle Stunden miteinander verbringen. Aber wäre das doch mal so! Es fängt mit dem Schmücken des Weihnachtsbaumes an, überkandidelt, versnobt, bis hin zum geschmacklichen Irrtum ist jedes Jahr etwas dabei! Gott sei Dank, die Tanne schweigt dazu! Geschenke-Stress, Einkaufs-Stress, Kochmarathon, Putz-Orgie, Deko-Hysterie, Termin-Hetze und zeremonieller Wahnsinn bringen uns zur Verzweiflung und bis vor die Selbstaufgabe! Da hilft für viele nur der Blick in den Glühwein-Bottich. Vielleicht wissen wir um diese Problematik, aber irgendwie schaffen wir es wieder nicht, diesem Kreislauf aus Konsum und moderner Patchwork-Feier zu entkommen. Und dann kommt auch noch der Heiligabend mit der zerstrittenen, buckligen Verwandtschaft, der quasselnden Schwägerin, dem narzisstischen Großonkel, ein Marinefeldwebel a.D., und dem schweigsamen Bruder, der nur zum Weinnippen den Mund öffnet. Darauf folgen Problemlöse-Ansätze in niederrheinischer Dickkopfmanier und spannende Schuldzuweisungen für ungelöste Konflikte. Engelsgesang und Geschenk-Ausgabe unterbrechen das fröhliche Streiten, per Knopfdruck bricht Besinnlichkeit über die Familie ein, damit sich zum Abschluss der Rotwein-Mantel der Gänsebrust über das Schweigen legt. Prost und Mahlzeit, ade, Fest der Liebe! Perfektionismus, Stress, Erwartungshaltungen, Konflikte und Konsum sind Überbegriffe, die unser Weihnachtsfest neu modern beherrschen. In diesem Buch finden Sie deshalb kleine, ironische Tipps, wie Sie sich dieses Jahr das Weihnachtsfest auf jeden Fall wieder so richtig versauen können. Sicher ist sicher! Die Tipps sind gespickt mit einigen niederrheinischen Anekdoten rund um das Weihnachtsfest. Warum muss der Niederrheiner wieder herhalten? Weil er mit seiner herzlichen Art, seinem trockenen Sarkasmus, seiner liebevollen Offenheit, unbedachten Sichtweisen, wundervollen Charakterzügen und fundamentiertem Halbwissen die Eigenarten und die Skurrilität der missglückten Weihnachtsfeier offen-legt. Aber er tut das mit Herz, Humor und Seele! Also, wenn es dieses Mal mit der Besinnlichkeit klappen soll, dann sollten Sie genau das Gegenteil von dem tun, was meine Tipps beschreiben, oder noch besser, genau das Gegenteil von dem tun, was Sie an Weihnachten sonst immer tun! Vielleicht klappt es ja dieses Jahr mit einem besinnlichen Fest, zumindest die Hoffnung besteht dazu! Einen Versuch ist es immer wert!
Euer Steffen





Startseite | Steffen | News | Tickets | Tourdaten | Ticket-Aktivierung | @Litfass! | Steffen Kersken & Friends | Die kreativen Projekte für den guten Zweck | Spenden und Werbung | Konzert-Berichte | Neue Bücher und Texte | Presse | SHOP/ Bücher/Audio CDs/DVDs | Händlershop | Galerie Steffen & Tourbilder | Audios | Videos | Presse Login | Kontakt und Buchung | Fanpage | Literatur- Preis | Links | Facebook | Impressum | Sitemap


Zurück zum Seiteninhalt | Zurück zum Hauptmenü